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Geschichte

Am 11. April 1957 blickte die Schweiz und das nahe Ausland nach Winterthur: Die Eröffnung des «modernen und feudalen» Garten Hotels machte Furore. Viele Jahre sind seither vergangen...Zeit also einen Blick zurück zu werfen.

Stadtpräsident Dr. Hans Rüegg bedankte sich höchst persönlich bei den Vätern des Garten Hotels und meinte: «Das Geschaffene bereichert unsere Stadt in wertvollster Weise und schliesst eine schmerzliche Lücke in Winterthur.» Überaus beeindruckt zeigte sich auch Dr. Franz Seiler, seines Zeichens Präsident des Schweizerischen Hotelier-Vereins, der das Haus zur «Zierde der schweizerischen Hotellerie» erhob.

In der Tat: Die Gründerväter konnten stolz sein. Sie, namhafte Persönlichkeiten aus den führenden Winterthurer Industrie- und Dienstleistungsunternehmen, waren seit längerem überzeugt, dass die wirtschaftlich florierende Stadt dringend ein Erstklasshotel brauche. Auf der Suche nach einem geeigneten Standort stiessen sie auf das städtische «Platanengut». Georg Sulzer, späterer Präsident der Garten Hotel AG und Georg Schöllhorn, VR-Delegierter, waren sofort begeistert und gaben dem grossen Winterthurer Architekten Franz Scheibler und dessen damaligem Angestellten und später selbständig sehr erfolgreichen Architekten Jakob Tabacznik grünes Licht.

Die schwierige Taufe

Die Bauarbeiten mitten im Park gingen zügig voran. Wie immer lag der Teufel im Detail: Wie sollte das neue «Etablissement» heissen? Die Namenssuche entpuppte sich als Stolperstein. Hotel Platanengut? Nicht mehrheitsfähig. Hotel St. Georgen, in Anlehnung an das benachbarte Quartier? Tönte nach Drachentöter – und ausserdem wurde sarkastisch bemerkt, dass Georg sowohl der Vorname des Präsidenten als auch jener des VR-Delegierten war. Garten Hotel ging als Sieger hervor, «als inoffensiver Kompromiss überbordender Phantasien», wie Georg Sulzer an seiner Eröffnungsrede erklärte.

Doch just die Namenswahl führte zu einem weiteren Problem: Der Architekt leistete vorbildliche Arbeit und vermeldete stolz, das Haus könne an Weihnachten 1956 eröffnet werden. Die Gründerväter aber weigerten sich stoisch, ein Haus mit dem Namen «Garten Hotel» zu einer Jahreszeit einzuweihen, da keine einzige Blume in Blüte stand! Lieber machte man auf «Unterstunden – dergleichen tun als ob», wie es der Präsident nannte und nahm durch die Verzögerung Mehrkosten in Kauf.

Am 11. April 1957 war es soweit: Das neue Hotel wurde mit Glanz und Gloria – und blühendem Garten – eröffnet. Angeboten wurden 50 Zimmer, 20 Wagenplätze und eine ruhige Wohnhalle. Das Pächterehepaar Sommer leistete ganze Arbeit und bediente die illustre Gästeschar im «Stadtrestaurant», im «Restaurant Français» und in der Bar.

CHF 18.– pro Nacht und der erste Gast

Eine Übernachtung in den stilvollen Hotelzimmern kostete damals 18 Franken. Wünschte der Gast ein Frühstück, erhöhte sich der Preis um CHF 2.50.

Der allererste Gast war übrigens kein anderer als der VR-Delegierte selber. Dr. Georg Schöllhorn bezog einen Tag vor der Eröffnung als Probegast ein Zimmer. Er habe miserabel geschlafen, wie er der «Neuen Winterthurer Zeitung» damals anvertraute. Nicht wegen der Qualität des Bettes, sondern aus lauter Sorge über die bevorstehende Eröffnungsfeier.

Er hätte sich die schlaflose Nacht sparen können: Das Garten Hotel Winterthur startete mit höchstem Lob in sein Dasein.

Vom GH zum PHWIN

Mitten im Park und mitten im Leben – das Park Hotel Winterthur ist nach wie vor DIE Adresse in Winterthur. Damit das auch weiterhin so bleibt, hat das Hotel rechtzeitig vor seinem runden Geburtstag ein sanftes Facelifting erhalten und das Restaurant sowie die Bar eine architektonische Vitaminspritze. Und wir schenkten dem Haus zwei klingende, neue Namen.

Im Juni 2005 begann der Um- und Ausbau im traditionsreichen Betrieb. Warum? Ganz einfach: Weil wir an unserem gastlichen Haus hängen, genauso wie an der Stadt, in der es steht. Wir investieren mit Überzeugung in die Zukunft des ehemaligen Garten Hotel sowie in den Standort Winterthur.

Über das Restaurant Bloom mit seiner Bar Lounge erfahren Sie mehr auf der eigenen Website www.bloom.ch. Auf jeden Fall ein Ort, wo man gerne verweilt und geniesst, wo man andere Menschen trifft und sich aufgehoben fühlt.

Der Hotelbetrieb wurde in den vergangenen Jahren immer erfolgreicher. Allein im Jahr 2004 stiegen die Logiernächte um 15%. Darum hat das Hotel durch den Umbau 11 neue, erdgeschossige Zimmer erhalten mit angenehmer Wohnatmosphäre. Weichen mussten dabei der Schöllhorn- und der Rosensaal, dafür wurde der Gartensaal zum wahren Konferenz-Bijou umgestaltet.

Zwei klingende Namen

Wendepunkte im Leben sollte man markieren.

Das finden auch wir. Darum startete das Garten Hotel Winterthur im November 2005 mit zwei neuen Namen in die Zukunft: Das Hotel wurde auf den Namen «Park Hotel Winterthur» umgetauft – ganz einfach darum, weil die Grünanlage, in der das Gebäude steht, kein schlichter Garten ist, sondern ein prächtiger Park mit anmutigen Pflanzen und imposanten, alten Bäumen. Das Restaurant Ellipse wurde seinem Namen nach dem Umbau nicht mehr gerecht, weil es aus der Ellipse auszog und dort der Bar Platz machte. Restaurant Bloom heisst es fortan und bezaubert seine Gäste so frisch und lebensfroh wie eine aufgehende Blüte (engl. Bloom).